Kundenstories
Fräsen
22.02.2018|Kundenstory KWS Kölle GmbH

Anspruchsvollste Teile mit Technologie von DMG MORI

Von Highspeed Cutting bis Dreh-Fräsen – dank leistungsstarkem Maschinenpark fertigt KWS Kölle hochwertigste Bauteile

Helmut Hübner, Geschäftsführer HWS Kölle GmbH

Nachdem SIEMENS sein Werkzeug- und Maschinenwerk in Kaufbeuren geschlossen hatte, gründeten sieben ehemalige Mitarbeiter unter der Leitung von Karl Kölle 1978 die spätere KWS Kölle GmbH. Nach umfangreichen Investitionen in die CNC-Technik bezieht das Unternehmen einen größeren Standort in Mauerstetten. Dort arbeiten heute insgesamt 56 hochqualifizierte Fachkräfte im Bereich Werkzeugbau und Sonderanfertigung. Das Leistungsangebot reicht von der Planung und Konstruktion über die Entwicklung und Fertigung bis hin zur Qualitätssicherung und Instandhaltung. In der anspruchsvollen Produktion setzt KWS seit vielen Jahren unter anderem auf Werkzeugmaschinentechnologie von DMG MORI. Neben einer DMU 75 monoBLOCK, eine HSC 30 linear und eine CTX beta 800 TC sind die jüngsten Highlights des Maschinenparks.

Seit Anfang 2016 profitiert KWS von Dynamik und Präzision der HSC 30 linear.

„Je anspruchsvoller, desto besser“ beschreibt die Fertigungsphilosophie von KWS sehr gut. Das Unternehmen hat sich unter anderem in der Automobilindustrie einen Namen gemacht als kompetenter Partner im Werkzeugbau und der Herstellung von Sonderteilen. Geschäftsführer Helmut Hübner weiß: „Nur über den hohen Anspruch können wir uns vom Wettbewerb differenzieren.“ Einfache Bauteile hätten deshalb keinen hohen Stellenwert im Leistungsportfolio der Ostallgäuer. „Wir fangen gerne dort an, wo andere aufgeben.“

Das Angebot von KWS geht weit über die reine Fertigung hinaus. „Als kompetenter Partner müssen wir auch in der Lage sein, unsere Kunden im gesamten Prozess zu beraten“, findet Helmut Hübner. So werde man gerade bei den zahlreichen langjährigen Kunden schon in der Entwicklungsphase ins Boot geholt. „Mit unserer Erfahrung können wir viele Bauteile deutlich wirtschaftlicher fertigen, als es ein reiner Konstrukteur in seinem Entwurf vorgibt.“

Die Erfahrung ist das Ergebnis einer guten Ausbildung, denn die hochqualifizierten Fachkräfte kommen bei KWS meist aus den eigenen Reihen. Im Nachwuchs sieht Helmut Hübner die Zukunft: „Eine gute Ausbildung ist das A und O.“ Dass dies nicht nur eine Floskel ist, verrät ein Blick in die Ausbildungshistorie: Zum einen wurde KWS mehrfach ausgezeichnet für eine hohe Ausbildungsqualität ausgezeichnet. Zum anderen hat das Unternehmen über die vergangenen 30 Jahre zig Absolventen hervorgebracht, die erste Plätze bei Landes- und Bundeswettbewerben der Handwerksjugend in den Ausbildungsberufen Werkzeugmacher und Feinwerkmechaniker belegt haben.

Maschinenperformance mit Know-how umsetzen

Bereits 2014 investierte KWS in eine CTX beta 800 TC für anspruchsvolle Dreh-Fräs-Teile.

Die hohe Kompetenz der Belegschaft garantiert auch, dass das Potenzial der Werkzeugmaschinentechnologie in der Produktion voll ausgeschöpft wird. „Angesichts der 5-achsigen Bearbeitungszentren und hoher Genauigkeitsanforderungen ist der Anspruch enorm“, erklärt Helmut Hübner mit Blick auf die DMU 75 monoBLOCK und die HSC 30 linear von DMG MORI. Die Vielseitigkeit der Maschinen, die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung und die hohe Präzision der Linearantriebe würden ein hohes Maß an Feingefühl in der Fertigung erfordern.

Einen großen Schritt in die Zukunft hat KWS Anfang 2016 mit der HSC 30 linear gemacht. Bis zu 40.000 min-1 und die Linearantriebe beeindrucken Helmut Hübner und seine Mitarbeiter: „Gerade im 5-achsigen Simultanfräsen ist die Dynamik der Maschine unübertroffen – ganz gleich, welches Material wir bearbeiten.“ Auch der Werkzeugverschleiß sei deutlich geringer – schließlich bearbeitet KWS oftmals hochlegierte Stähle bis HRC 68. Hinzu komme die hohe Genauigkeit der HSC 30 linear: „In einigen Fällen sparen wir uns die anschließende und meist obligatorische Schleifbearbeitung, weil wir auf wenige µ genau fertigen können.“

Highspeed Cutting mit 40.000 min-1 und Linearantriebe sorgen für hochgenaue Fertigungsergebnisse auch in schwer zerspanbaren Werkstoffen – hier Wolfram und Kupfer.

CTX beta 800 TC: 6-Seiten-Komplettbearbeitung für maximale Flexibilität

Bereits 2014 investierte KWS in eine CTX beta 800 TC für anspruchsvolle Dreh-Fräs-Teile.

Mit der CTX beta 800 TC hat DMG MORI 2014 die richtige Maschine für KWS auf den Markt gebracht. „Zuvor gab es nur die für uns zu große CTX beta 1250 TC. Das kleinere Modell passte dann aber perfekt“, erinnert sich Helmut Hübner an den Kauf. „Die Möglichkeit, komplexe Werkstücke in einer Aufspannung zu drehen und zu fräsen, ist für KWS ein enormer Gewinn.“ Zuvor habe man immer die Verfügbarkeit zweier Maschinen prüfen müssen. Der Gewinn an Flexibilität kommt KWS auch deshalb zugute, weil fast ausschließlich Losgröße 1 produziert wird.

Herzstück der CTX beta 800 TC ist die ultra-kompakte Dreh-Frässpindel compactMASTER. Die kompakte Bauweise der Spindel, mit integriertem Lösezylinder für den Werkzeugspanner, ermöglicht ein Drehmoment von 120 Nm bei einer Länge von lediglich 350 mm. „Das bietet deutlich mehr Raum in der Bearbeitung als bei einem Modell mit Revolver zur Verfügung stünde“, so Helmut Hübner. Auch von den kompakten Außenmaßen profitiert KWS. Die Stellfläche des Dreh-Fräs-Zentrums liegt bei 8,5 m².

Investitionen in die Zukunft

Die kompakte Dreh-Fräs-Spindel der CTX beta 800 TC – der compactMASTER – bietet auch beim Abstechen die erforderliche Stabilität.

Mit dem hohen Fokus auf eine gute Ausbildung und regelmäßigen Anschaffungen moderner Maschinen investiert KWS vorausschauend in die Zukunft. Auch die Produktionsfläche wird je nach Bedarf ausgebaut wir zuletzt im vergangenen Jahr. Für Helmut Hübner ist klar: „Unsere Kapazitäten in Know-how, Technologie und Produktionsvolumen sind das Kapital, mit dem wir auch langfristig wettbewerbsfähig bleiben.“

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