Kundenstories
Fräsen
22.07.2016|Licharz GmbH

Produktivitätsgarantie durch Servicevereinbarungen

Dank vorbeugender Wartungen und reaktionsschneller Serviceeinsätze durch den DMG MORI Service profitiert Licharz von einer hohen Maschinenverfügbarkeit

Licharz GmbH
Alfred Licharz (links), Technischer Geschäftsführer, und Ralf Jahn, Leiter Service DMG MORI Hilden. Konkrete Servicevereinbarungen zwischen Licharz und DMG MORI gewährleisten eine hohe Maschinenverfügbarkeit.

Mit Standorten in Deutschland, Frankreich und England hat sich die Licharz GmbH seit ihrer Gründung 1962 zu einem namhaften Anbieter von Halbzeugen aus technischen Kunststoffen entwickelt. Am Hauptsitz in Buchholz fertigt das insgesamt 260 Mitarbeiter zählende Unternehmen Komponenten unter anderem für den Maschinen- und Anlagenbau und die Baumaschinenindustrie. Die Zerspanung der hochwertigen Kunststoffe erfordert zuverlässige und leistungsstarke Bearbeitungstechnologien, weshalb Licharz auf CNC-Lösungen von DMG MORI vertraut. Die erforderliche Maschinenverfügbarkeit gewährleistet der DMG MORI Service, mit dem der langjährige Kunde konkrete Servicevereinbarungen getroffen hat, die Wartungsintervalle, Reaktionszeiten und die Ersatzteilversorgung regeln.

„Bauteile aus Hochleistungskunststoffen sind heutzutage oftmals eine sinnvolle Alternative zu konventionellen Metallbauteilen“, erklärt Alfred Licharz die Ausgangssituation für die gute Geschäftsentwicklung seines Unternehmens. Anwendungen gebe es zu genüge: „Die Seilrollen von Baukränen sind beispielsweise oft aus Kunststoff, weil das zum einen die Stahlseile schont und zum anderen das Gewicht erheblich reduziert.“ Auch bei der Haltbarkeit müsse man angesichts der stabilen Kunststoffe keine Abstriche machen.

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Im großen Maschinenportfolio von DMG MORI findet Licharz fast immer eine passende Lösung für die Fertigung seiner vielfältigen Kunststoffhalbzeuge.

Die hohe Bauteilqualität geht bei Licharz zurück auf die langjährige Erfahrung mit der gesamten Prozesskette. „Wir bekommen den auf 80°C aufgeheizten, noch flüssigen Rohstoff angeliefert, polymerisieren diesen zu Halbzeugen oder Formgussteilen und decken somit die gesamte Fertigungstiefe vom Halbzeug bis zum finalen Konstruktionsteil ab“, beschreibt Alfred Licharz. Eine entscheidende Station sehe er in der Zerspanung. Ihr Anteil an der Wertschöpfungskette beträgt etwa 40 Prozent. Allein in diesem Bereich arbeiten rund 100 Mitarbeiter zweischichtig. Der Technische Geschäftsführer macht den hohen Anspruch deutlich: „Die Kunststoffe sind zum Teil sehr widerstandsfähig, so dass wir die Maschinen und Werkzeuge mindestens so stark belasten wie es in der Bearbeitung von Metallen üblich ist.“ Deshalb verwende Licharz seit rund 15 Jahren in großen Teilen CNC-Maschinen von DMG MORI. Jüngere Anschaffungen waren eine DMF 260 und eine DMU 75 monoBLOCK.

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5-Achs-Bearbeitung ist bei Licharz Voraussetzung für eine effiziente Bearbeitung der komplexen Bauteile.

Der Maschinenpark bei Licharz ist so breit aufgestellt, dass er jedem Bauteil gerecht wird. Da die Komplexität der kundenspezifischen Konstruktionsteile sehr hoch sein kann, gehören 5-Achs-Technologien seit vielen Jahren zum Standard. „Auch die Größe der Produkte variiert mit bis zu 3.000 x 1.000mm, was ebenfalls die passenden Maschinen erfordert“, ergänzt Alfred Licharz. Das große Maschinenportfolio des Herstellers biete hierfür fast immer die richtige Lösung. Ein weiterer Grund für den hohen Anteil an DMG MORI Modellen ist die einheitliche Steuerungsphilosophie. „So kann ein Zerspanungstechniker bei Bedarf an jedem Bearbeitungszentrum gleichermaßen arbeiten.“ Dies sei angesichts des Fachkräftemangels die sinnvollste Lösung im Arbeitsalltag.

Zuverlässiger Service schafft Planbarkeit

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Seilrolle Kran

Die hohen Anforderungen an die CNC-Technologie gehen einher mit entsprechenden Erwartungen an die Zuverlässigkeit. Alfred Licharz dazu: „Wir müssen unsere Maschinen optimal auslasten, um produktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben.“ Folglich müsse ein Stillstand schnell behoben werden. „Besser noch, es kommt gar nicht erst dazu.“ Als Maschinenlieferant zeichnet DMG MORI auch verantwortlich für den Service bei Licharz. Damit dieser reibungslos abläuft, gibt es konkrete Servicevereinbarungen, die regelmäßige Wartungen, Reaktionszeiten im Schadenfall sowie die Ersatzteilversorgung definieren.

„Die klar definierten Servicevereinbarungen verschaffen uns etwas Planbarkeit“, findet Alfred Licharz. So müsse der Servicetechniker – in diesem Fall ist die etwa eine Stunde entfernte DMG MORI Hilden zuständig – bei einem unverschuldeten Stillstand binnen 24 Stunden vor Ort sein. Dieselbe Frist gelte für die Ersatzteillieferungen. Die Wartungsintervalle seien abhängig vom Maschinentyp. „Wir melden die entsprechenden Betriebsstunden, woraufhin eine Wartung organisiert wird.“ Wartungen versteht Alfred Licharz als vorbeugende Maßnahme mit Blick auf eine hohe Maschinenverfügbarkeit: „Eine Bearbeitungszentrum, das regelmäßig gewartet wird, läuft langfristig wesentlich zuverlässiger.“

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Seilrolle Fahrstuhl

Die Zuverlässigkeit der Maschinen und die Zufriedenheit mit dem Service sind für Alfred Licharz gute Gründe, weiterhin CNC-Technologie bei DMG MORI zu kaufen. Solche Anschaffungen betrachtet er als Investition in die Zukunft: „Nach zehn Jahren tauschen wir Maschinen für gewöhnlich aus, weil wir mit einer modernen Fertigung innovativere Produkte effizienter bearbeiten können.“

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