12.08.2016|Sauter Präzisionsdrehtechnik GmbH

4 bis 5 komplett ausgestattete SPRINT 20|5   zum Preis eines Mehrspindlers

Durch ihre einfache Bedienung und hohe Flexibilität fungieren einspindlige CNC-Drehautomaten von DMG MORI bei Sauter als optimale Ergänzungen zu den Mehrspindel-Drehautomaten

Sauter Praezisionsdrehtechnik GmbH
Sauter versteht die Einspindler als optimale Ergänzung zu den seit vielen Jahren bewährten Mehrspindlern. ​​​​​​​

Bei der 1942 gegründeten Sauter Präzisionsdrehtechnik GmbH mit ihrem Stammsitz in Wehingen und einem weiteren Werk in Aldingen produzieren rund 300 Beschäftigte jeden Tag mehr als 1,1 Mio. hochpräzise Drehteile für internationale Kunden. Die Masse der Teile sowie der hohe Anspruch an Qualität und Flexibilität zeigen, dass leistungsstarke, zuverlässige Einspindel- oder Mehrspindel-Drehautomaten und Rundtaktautomaten zu den bevorzugten Fertigungsmitteln gehören. Hier arbeitet Sauter bereits seit 1974 unter anderem sowohl mit konventionellen Mehrspindeldrehautomaten als auch mit einspindligen Drehautomaten von DMG MORI. Die zunehmende Variantenvielfalt mit sich reduzierenden Losgrößen, bei gleichzeitig steigender Komplexität der Bauteile haben nun in der jüngeren Vergangenheit die Gewichtung zugunsten der einspindligen Modelle verschoben, wie auch neun SPRINT 20|5  deutlich belegen. 

Sauter Praezisionsdrehtechnik GmbH
Hubert und Wolfgang Hafen, Geschäftsführer Sauter GmbH. ​​​​​​​

Sauter agiert nicht allein als Anbieter hochwertiger Drehteile für die Automobilindustrie und andere anspruchsvolle Branchen. Auch (und vielfach insbesondere) ist das Unternehmen ein Kompetenzpartner seiner Kunden, der ganzheitliche Prozesse entwickelt. „Wir orientieren uns damit am Bedarf unserer Auftraggeber“, so Hubert und Wolfgang Hafen, die das Familienunternehmen gemeinsam mit ihrer Mutter Lore Hafen in dritter Generation leiten. Dank dieser Prozesskompetenz könne man schnell und flexibel sichere Qualität liefern und fertigen.
 
Sauter unterstützt seine Kunden demnach bereits in der Entwicklung und begleitet den Auftrag über die Fertigung bis hin zur Logistik. Das Angebot umfasst dabei sowohl Muster- und Vorserien als auch Klein- und Großserien bis hin zur Massenfertigung. Hubert und Wolfgang Hafen möchten für die Kunden wie auch für ihr Unternehmen die größtmöglichen Vorteile herausholen: „Zum einen wollen wir den Kunden ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten, zum anderen stehen wir vor der Herausforderung, effizient und wirtschaftlich zu arbeiten.“ Somit profitiere auch Sauter von der durchdachten Prozessentwicklung. 

Sauter Praezisionsdrehtechnik GmbH
SPRINT 20|5 – Geringer Platzbedarf verglichen mit Mehrspindlern. ​​​​​​​

Die Philosophie von Sauter wird besonders in der Fertigung deutlich, wo die Prozesse durchaus anders angegangen werden. „Wir fragen nicht, auf welcher vorhandenen Technik wir eine Serie fertigen, sondern für uns zählt ausschließlich, was der beste Fertigungsweg für die spezielle Aufgabe ist“, erklärt Jörg Fisahn, Fertigungsleiter bei Sauter. Das erlaube teils gänzlich neue Wege und genau jene perfekten Lösungen, die das Unternehmen auszeichnet. Das verlange aber auch, den Maschinenpark stets auf dem besten Stand der Technik zu halten.

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Hochpräzise Werkstücke mit einer Genauigkeit bis 5 μm, gefertigt auf den insgesamt neun SPRINT 20|5.

„Für unseren Erfolg ist entscheidend, alle Disziplinen des serienorientierten Hightech-Drehens gleichermaßen perfekt zu beherrschen, um unseren Kunden ebenso ganzheitlich wie objektiv stets die optimale Performance zu besten Konditionen anbieten zu können“, betont Wolfgang Hafen, um an einem Beispiel zu erläutern: „Die zunehmende Variantenvielfalt mit dadurch bedingten reduzierten Losgrößen, bei gleichfalls immer komplexeren Bauteilgeometrien haben beispielsweise dazu geführt, dass einspindlige Drehautomaten immer öfter zur ernsthaften Alternative werden.“  
 
Verstärkt werde der Wandel noch durch werkstoffbedingte Prozessvorgaben wie die Trockenbearbeitung bzw. das Arbeiten mit Minimalmengenschmierung. Auch die immer höhere Leistungsfähigkeit der am Markt verfügbaren Einspindler trage dazu bei, dass sich die Grenzen in der jüngeren Vergangenheit merklich zu Gunsten der Produktions-Drehautomaten verschieben. Und natürlich würden auch Preis und Platzbedarf eine Rolle spielen.

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Bereits seit 1974 arbeitet Sauter unter anderem sowohl mit konventionellen Mehrspindeldrehautomaten als auch CNC-Drehautomaten von DMG MORI. ​​​​​​​

Das Statement lässt sich eindrucksvoll am Beispiel der immerhin gleich neun DMG MORI-Einspindler dokumentieren, die jüngst installiert worden sind. „Zum Preis eines Mehrspindlers bekommen wir zumindest vier SPRINT 20|5 in Komplettausstattung, so Wolfgang Hafen. Und Jörg Fisahn fügt hinzu: „Das Verhältnis von vier Einspindlern zu einem Mehrspindler gilt auch beim Platzbedarf, was gerade bei unseren begrenzten Produktionsflächen auch ein deutlicher Vorteil ist.“
 
Vor dem Hintergrund reduzierter Losgrößen und zunehmender Variantenvielfalt überzeugen die SPRINT 20|5 auch durch ihre Flexibilität. Schon im Standard sind die Maschinen mit vier angetriebenen Werkzeugstationen ausgestattet. Insgesamt 23 Werkzeugplätze auf zwei unabhängigen Werkzeugträgern bieten die erforderliche Bearbeitungsvielfalt im Prozess.  
 
„Hinzu kommt insbesondere die leistungsstarke Spindel für anspruchsvolles Zerspanen“, betont Wolfgang Hafen. Bezüglich der Qualität lasse sich die die SPRINT 20|5 ebenfalls perfekt in die Produktion integrieren: „Die hergestellten Teile erreichen eine Präzision von beeindruckenden 5 μm – das entspricht annähernd Schleifqualität.“
 
Weitere Pluspunkte seien laut Wolfgang Hafen die einfache Programmierung, die kurzen Rüstzeiten sowie auch die unkomplizierte Bedienung. Dadurch könne man auch ungelerntes Personal vergleichsweise schnell in die Produktion integrieren, während der Mehrspindler eher dem Facharbeiter vorbehalten bleibt“.
 
Während Sauter (noch) auf die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie fokussiert ist, nimmt man derweil auch neue Industriezweige wie die Medizintechnik und Fahrrad-Technologie ins Visier, um sich deutlich differenzierter aufzustellen und die Zukunft des Unternehmens damit auf eine breitere Basis zu stellen.

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