15.01.2016|LASERTEC & ULTRASONIC News 01.2016

Mit ULTRASONIC neue Märkte erschließen

Die Bearbeitung hartspröder Materialien ist die Spezialität der Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich – und mit Hilfe der Ultraschallbearbeitung gewinnt sie zusätzlich an Fahrt.

Peter Heinrich and sons
Peter Heinrich and sons

Quarzglas, Borosilikatglas und Keramiken aller Art sind die Werkstoffe, mit denen sich die Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich tagtäglich beschäftigt. Das 1973 gegründete familiengeführte Hightech-Unternehmen fertigt aus diesen Advanced Materials Präzisionswerkstücke in höchster Qualität. Hierbei verbinden die insgesamt 67 Mitarbeiter das klassische Handwerk der Glasbearbeitung mit modernsten Herstellungsmethoden wie der ULTRASONIC-Bearbeitung auf Werkzeugmaschinen von
DMG MORI. Zu den jüngsten Anschaffungen gehören hier eine ULTRASONIC 20 linear und eine ULTRASONIC 50 linear.

„Der Bedarf an Hightech-Produkten aus hartspröden Materialien nimmt stetig zu“, beobachtet Manfred Müllejans, Teamleiter Fräsen bei der Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich seit vielen Jahren. Dies sei gut für das Unternehmenswachstum, aber auch für innovative Weiterentwicklungen auf diesem Gebiet. Dank dieser Innovationsorientierung sind die Spezialisten für Quarzglas und Keramik zu einem wichtigen Zulieferer für die Halbleiterindustrie, die Optoelektronik, die Lasertechnik, die Medizintechnik sowie die Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik herangewachsen. Manfred Müllejans weiter: „Wir stehen in engem Kontakt zu wissenschaftlichen Einrichtungen und entwickeln ständig neue Lösungen für kundenspezifische Anwendungen.“

Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich
An additional oscillating kinetic movement on the tool is generated by the ULTRASONIC technology, which superimposes the actual rotation resulting in a considerable reduction of the effective process forces.

Bei der Prozessentwicklung beginnt das breitgefächerte Leistungsspektrum der Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich. Fertigung, Montage und das Verpackungsdesign – die hochwertigen und empfindlichen Produkte erfordern besondere Sorgfalt beim Transport – runden das Angebot ab. In der Fertigung greifen die Mitarbeiter auf unterschiedlichste Technologien zurück, darunter das Wasserstrahlschneiden, Schleifverfahren, die Laserbearbeitung sowie der Glasapparatebau und die 3D-Messtechnik. „Außerdem macht die Zerspanung mindestens 40 Prozent unserer Produktionsleistung aus“, ergänzt Manfred Müllejans mit Verweis auf die Bearbeitungszentren und Drehmaschinen.

Bereits seit 1999 arbeitet die Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich im Bereich der Zerspanung mit DMG MORI zusammen. Die Maschinenzuverlässigkeit, die Präzision und der reaktionsschnelle Service haben großen Anteil an der langjährigen Partnerschaft.

Auch die technologischen Fortschritte im Werkzeugmaschinenbau sind gerade für dieses innovative Unternehmen von großer Bedeutung, wie Manfred Müllejans am Beispiel der Ultraschallbearbeitung erklärt: „Durch den Einsatz der ULTRASONIC-Maschinen und die dadurch mögliche wirtschaftliche und präzise Bearbeitung von hartspröden Materialien konnten wir mit unseren Hightech-Produkten neue Märkte erschließen.“

Classic work steps in glass working are also part of day-to-day business at Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich.
Classic work steps in glass working are also part of day-to-day business at Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich.

Für die Ultraschallbearbeitung hat die Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich in den vergangenen Jahren in eine ULTRASONIC 20 linear und eine ULTRASONIC 50 linear investiert. Das grundlegende Prinzip basiert auf einem ULTRASONIC-HSK-Aktorsystem, das via Induktion die Ultraschall-Hochfrequenz von der Spindel auf die Werkzeugaufnahme überträgt. Dabei wird eine zusätzliche oszillierende Bewegungskinematik am Werkzeug generiert, die die eigentliche Rotation überlagert und die wirkenden Prozesskräfte deutlich reduziert.

Hohe Spindeldrehzahlen bis 40.000 min-1 und eine Innenkühlung tragen ebenfalls zur hohen Präzision bei. „So erreichen wir auf den ULTRASONIC-Maschinen die bei unseren Produkten erforderlichen Oberflächengüten“, beurteilt Manfred Müllejans die Bearbeitungsqualität. Zudem würden die reduzierten Prozesskräfte Werkzeugstandzeiten spürbar steigern und somit Nebenkosten senken.

Die Flexibilität der ULTRASONIC-Maschinen ist ebenfalls ein Gewinn für den Dienstleister. „Wir fertigen viele Prototypen und haben generell sehr kleine Losgrößen, so dass die Komplettbearbeitung in einer Aufspannung einen enormen Mehrwert darstellt“, erklärt Manfred Müllejans. Geringe Nebenzeiten seien ebenso ein entscheidendes Kriterium für eine hohe Wirtschaftlichkeit wie die Maschinenzuverlässigkeit und die damit verbundene Verfügbarkeit in der Produktion.

Da die Aachener Quarz-Glas Technologie Heinrich auch in Zukunft eine steigende Nachfrage im Bereich anspruchsvoller Produkte aus hartspröden Materialien mit hohen Anforderungen an Komplexität und Genauigkeit erwartet, wird auch die Wirtschaftlichkeit in der Fertigung an Bedeutung gewinnen. Manfred Müllejans bekundet deshalb bereits Interesse an maschinellen Weiterentwicklungen in der Ultraschallbearbeitung: „Mit der neuen ULTRASONIC 20 linear als Fräs-Drehmaschine könnten wir die Komplettbearbeitung nochmals ausbauen.“

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