07.10.2020|Weltpremiere: DMF 200|8

Innovatives Konzept in der Fahrständerbaureihe

Die Weltpremiere der DMF 200|8 setzt neue Maßstäbe in der hochgenauen und produktiven 5-Achs-Bearbeitung von bis zu 2.300 mm langen Strukturbauteilen und Formeinsätzen.

  • Maximierte Steifigkeit durch drei Linearführungen in der X-Achse
  • Konstante Fräsperformance durch gleichbleibende Auskragungen
  • Beste Oberflächen und Genauigkeit durch Direktantriebe in der Y- und Z-Achse
  • Höchste Flexibilität in der Bearbeitung durch B-Achs-Fräskopf mit ± 120° Schwenkbereich
  • Großer Arbeitsraum mit Verfahrwegen von X = 2.000 / Y = 800 / Z = 850 mm
  • Einzigartiger und innovativer Werkzeugwechsel, schnell, kollisionsfrei und prozesssicher hinter dem Arbeitstisch
  • Flexibilität in der umfangreichen Konfiguration durch einen modularen Baukasten und eine hohe Optionsvielfalt
  • Sehr hohe thermische Langzeitgenauigkeit durch ganzheitliches Kühlkonzept im Standard
  • Hohe Dynamik mit Eilgängen von bis zu 50 m/min im Standard sowie von bis zu 80 m/min mit Linearantrieb in der X-Achse (optional)
Weltpremiere: In der 5-achsigen Bearbeitung von langen Werkstücken bis zu 2.300 mm setzt die DMF 200|8 ihre Erfolgsgeschichte unter den Fahrständermaschinen fort.

„Mit der DMF 200|8 ist es DMG MORI gelungen, die Erfolgsgeschichte der Fahrständermaschinen im 5-Achsbereich, mit bisher über 2.700 installierten Maschinen am Markt, fortzuschreiben“, blickt Markus Rehm, Geschäftsführer DECKEL MAHO Seebach, auf die bewährte Baureihe. So steht auch die Weltpremiere für absolute Präzision und Fräsleistung. Das bringt die Fahrständerbaureihe auf ein nie dagewesenes Level.

„Mit einem 2.300 x 850 mm großen Starrtisch und Verfahrwegen von 2.000 x 800 x 850 mm bietet die DMF 200|8 Anwendern in Die & Mold und Aerospace ausreichend Spielraum, auch lange Strukturbauteile oder Formeinsätze flexibel zu bearbeiten“, erklärt Markus Rehm. Die Tischbeladung liege bei 2.000 kg. Der Arbeitsraum der Maschine wurde bei der Entwicklung des neuen Maschinenkonzepts durch den innovativen Werkzeugwechsel optimiert. Dieser erfolgt hinter dem Arbeitstisch – schnell, kollisionsfrei und prozesssicher, so dass die komplette Aufspannfläche genutzt werden kann. Verglichen mit dem Vorgängermodell ist der Arbeitsraum der DMF 200|8 um über 50 Prozent größer, wodurch neue Möglichkeiten zur Bearbeitung von komplexen Bauteilen entstehen. Eine Bestückung der DMF 200|8 mit 400 mm langen Werkzeugen, ist ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Maschinenklasse.

Höchste Präzisionsbearbeitung für geringste Bauteiltoleranzen

Ein Hauptargument für die Fahrständermaschinen von DMG MORI ist seit je her ihre Stabilität. Die DMF 200|8 wurde so konstruiert, dass die auskragende Y-Achse über den gesamten Verfahrweg eine kontante Steifigkeit der Maschine sicherstellt. Die drei Linearführungen in der X-Achse verstärken die Stabilität der Maschine und schaffen die erforderliche Basis für eine hochgenaue und produktive Bearbeitung. Auch bei voll ausgefahrenem Y-Schlitten, lässt sich die maximale Spindelleistung mühelos abrufen, ohne dass die Maschine aufschwingt. Umfangreiche Kühlmaßnahmen im Standard gewährleisten eine hohe thermische Langzeitgenauigkeit mit geringsten Toleranzen, während direkt angetriebene Kugelgewindetriebe in der Y- und Z-Achse für beste Oberflächengüten sorgen.

Die DMF 200|8 verfährt im Standard mit Eilgängen von bis zu 50 m/min. Mit dem optionalen Linearantrieb in der X-Achse erreicht sie bis zu 80 m/min, so dass sie jederzeit eine dynamische und hochproduktive Zerspanung gewährleistet. Der B-Achs-Fräskopf – sein Klemmmoment liegt bei maximal 6.000 Nm – bietet einen Schwenkbereich von +/- 120° und somit die nötige Flexibilität in der 5-Achs-Bearbeitung. Ein umfangreicher Spindelbaukasten rundet die Ausstattungsvielfalt ab. Im Standard ist eine speedMASTER Spindel mit 15.000 min-1 integriert. „Selbstverständlich mit 36 Monaten Gewährleistung, unabhängig von der Laufleistung“, ergänzt Markus Rehm. Eine High-Torque-Variante mit 200 Nm ist im Spindelbaukasten ebenso verfügbar wie eine 20.000er Spindel.

Automatisiert und digitalisiert

Zukunftsorientiert und wettbewerbsfähig: Die DMF 200|8 ist mit einer Schnittstelle für die automatisierte Fertigung, beispielweise für das PH Cell Paletten-Handling ausgestattet.

Steuerungsseitig ist die DMF 200|8 mit CELOS und SIEMENS ausgestattet und wird standardmäßig mit der aktuellsten Version von CELOS ausgeliefert. Markus Rehm verweist auf die zukunftsorientierte und wettbewerbsfähige Fertigung mit der Fahrständermaschine: „Die DMF 200|8 verfügt über eine Schnittstelle für die automatisierte Fertigung, beispielweise für unser PH Cell Paletten-Handling.“


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