05.09.2019|DMG MORI Connectivity

Konnektivität als Schlüssel – Technologie der Digitalisierung

Mit DMG MORI Connectivity bietet DMG MORI offene und systemübergreifende Konnektivität von der Maschine bis zur cloud­basierten IIoT-Plattform.

  • DMG MORI Connectivity: ab der EMO im Standard und kostenlos in allen DMG MORI Maschinen
  • Unterstützung international etablierter Protokolle: u.a. MQTT, MTconnect, OPC UA und der neue umati-Standard sowie alle wesentlichen IIoT-Plattformen, darunter ADAMOS, MindSphere und FANUC Field
  • umati Standard: für eine offene und uneingeschränkte Kommunikation innerhalb des Shopfloors und mit übergeordneten IT-Systemen

Die Werkzeugmaschine steht nach wie vor im Zentrum des Geschäftsmodells von DMG MORI. Dennoch verändert sich die Branchenlandschaft und damit auch das Angebot des Weltmarktführers zusehends. Unter anderem nimmt die Automation immer mehr Fahrt auf. Exemplarisch dafür stehen 29 der 45 EMO Exponate, die mit innovationsstarken Automationslösungen ausgestattet sind. Vor allem gewinnt die industrielle Digitalisierung dynamisch an Bedeutung. Neben über 30 digitalen Innovationen aus dem Umfeld der „Integrated Digitization“ Offensive stehen zur EMO das umfangreiche CELOS Update sowie speziell die Themen Konnektivität im Fokus.

CELOS
Mit CELOS verfügt DMG MORI über eine durchgängige Digitalisierungsstrategie auf allen Ebenen der Wertschöpfung – von der Planung und Vorbereitung über die Produktion bis zum Monitoring und Service.

Offene und systemübergreifende Konnektivität

Die offene und systemübergreifende Konnektivität von der Maschine bis zur cloudbasierten IIoT-Plattform gilt als Schlüsseleigenschaft industrieller Digitalisierung. Mit DMG MORI Connectivity bietet der Fortschrittmacher des Werkzeugmaschinenbaus seinen Kunden ab der EMO genau das: Die sichere Vernetzung sowohl von DMG MORI Maschinen im als auch von ausgewählten Fremdmaschinen.

 

Unterstützt werden aller international relevanter Protokolle, wie MQTT und MTconnect, OPC UA und dem neuen umati-Standard sowie alle wesentlichen IIoT-Plattformen wie ADAMOS, MindSphere und FANUC Field. Wichtig zu wissen: Für DMG MORI Kunden ist Konnektivität in jedem Fall kostenlos, weil die offene Schnittstelle ab der EMO im Lieferumfang aller neuen DMG MORI Maschinen im Standard enthalten ist. Für den Service und Support aller DMG MORI Connectivity-Lösungen hat der Werkzeugmaschinenhersteller die DMG MORI Digital gegründet – spezialisiert auf die Vernetzung von Maschinen. DMG MORI Digital unterstützt Kunden direkt vor Ort durch Beratung und Qualifizierung sowie durch schnelle Implementierung digitaler DMG MORI- und Partnerprodukten. So gibt es zur EMO beispielsweise ein PLC-unabhängiges CELOS Update, dass alle 15.000 Installationen im Markt und alle Versionen der vergangen sechs Jahre auf einen gemeinsamen Stand bringt.

DMG MORI Kundenportal
DMG MORI präsentiert zur EMO über 30 digitale Neuheiten, darunter DMG MORI Connectivity für eine sichere Vernetzung von DMG MORI-Maschinen und ausgewählten Fremdmaschinen. Unterstützt werden alle international etablierten Protokolle sowie alle wesentlichen IIoT-Plattformen.

umati: Spezifikation speziell für den Werkzeugmaschinenbau

Standard ist „Key“. Und „umati“ ist der neue Standard in der Werkzeugmaschinenindustrie für die offene und uneingeschränkte Kommunikation innerhalb des Shopfloors und mit übergeordneten IT-Systemen. umati ist das Resultat einer VDW-Initiative innerhalb des VDMA, die DMG MORI innerhalb einer kleinen Kerngruppe entscheidend vorangetrieben und mitgestaltet hat. Das Ergebnis, das auf dem DMG MORI Stand in Halle 2 sowie von weiteren umati Partnern zur EMO vorgestellt wird, ist eine sogenannte „OPC UA Companion Specification“ speziell für den Werkzeugmaschinenbau. Im Grunde ist es ein verbindliches Wörterbuch, über das die Signale aus der Steuerung sowie deren Bedeutung für alle klar und einheitlich definiert sind.

Herstellerübergreifend und anwenderspezifisch

Über den „umati“ Standard lassen sich zukünftig Werkzeugmaschinen herstellerübergreifend in anwenderspezifische Wertschöpfungssysteme integrieren. Das gilt sowohl für die Kommunikation von Maschine zu Maschine und zu übergeordneten IT-Strukturen – etwa im MES-Bereich – als auch mit Blick auf die Interoperabilität zur Welt des industriellen Internets.

Auf dem Weg zum weltweiten Standard

Ausgestattet mit derart überzeugenden Argumenten, soll umati zukünftig als globaler Branchenstandard etabliert werden. Die Zeichen stehen nicht schlecht: Allein zur EMO folgen über 70 Unternehmen dem DMG MORI Beispiel und zeigen in Hannover eine umati Applikation. Darunter finden sich alle deutschen Branchengrößen sowie die weltweit wichtigsten Steuerungshersteller. 

Plug & Play bis zur IIoT Plattform

Neben der offenen M2M-Kommunikation innerhalb des Werkzeugmaschinenbaus, wirkt umati sprichwörtlich darüber hinaus gehend bis in die IIoT-Plattform. Unmittelbar davon profitiert die ADAMOS GmbH. So weiß ADAMOS mit ihrem herstellerunabhängigen Plattform-Angebot dank umati fortan sprichwörtlich, was auf sie zukommt. Die über umati gelieferten Daten sind semantisch strukturiert, so dass die ADAMOS Semantik perfekt darauf abgestimmt werden kann.

Nahtlose Vernetzung aus einer Hand

ADAMOS wurde als strategische Allianz für das Zukunftsthema „Industrial Internet of Things" von Weltmarktführern im Maschinen- und Anlagenbau gegründet. Als Gründungsmitglied ist DMG MORI dank umati nun in der Lage, seinen Kunden erstmals eine barrierefreie vertikale Vernetzung aus einer Hand anbieten zu können.


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