05.02.2021|Weltpremiere: DMF 300|8

Konstante Fräsperformance auf 3.000 mm Verfahrweg

Mit der DMF 300|8 setzt DMG MORI neue Maßstäbe in der flexiblen Bearbeitung von Werkstücken bis zu 3.000 mm Länge oder von kürzeren Teilen in zwei separaten Arbeitsräumen.

  • Konstante Fräsperformance durch gleichbleibende Auskragungen
  • Beste Oberflächen und Genauigkeit durch Direktantriebe in der Y- und Z-Achse sowie ein ganzheitliches Kühlkonzept
  • Höchste Flexibilität in der Bearbeitung durch B-Achs Fräskopf mit ± 120° Schwenkbereich
  • Großer Arbeitsraum mit Verfahrwegen von X = 3.000 / Y = 800 / Z = 850 mm
  • Maximierung der Produktivität durch hauptzeitparalleles Rüsten mit optionaler Trennwand in der Pendelbearbeitung
  • Fräs-Dreh-Technologie zur Einsparung von Bearbeitungsschritten auf zusätzlichen Maschinen
  • Hohe Dynamik mit Eilgängen von bis zu 50 m/min im Standard sowie von bis zu 80 m/min mit Linearantrieb in der X-Achse (optional)
2101 Pressemappe Digital Event Weltpremiere: DMF 300|8
Den Arbeitsraum der DMF 300|8 konnte DMG MORI im Vergleich zum Vorgängermodell noch einmal um 60 Prozent vergrößern.

Nachdem DMG MORI seine Fahrständerbaureihe mit der DMF 200|8 in ein neues Zeitalter katapultiert hat, folgt nun die Weltpremiere der größeren DMF 300|8. Ein 3.300 mm langer Tisch bietet Anwendern maximale Flexibilität auch in der Bearbeitung von langen Werkstücken. Ein neues Highlight ist die Fräs-Dreh-Bearbeitung, die die Universalität der Maschine optional erweitert und neue Lösungen für den Kunden schafft. Die DMF 300|8 profitiert von demselben innovativen Maschinenkonzept wie die DMF 200|8: Eine gleichbleibende Auskragung gewährleistet konstante Fräsperformance über den gesamten Arbeitsraum, der neu entwickelte Werkzeugwechsel erfolgt prozesssicher hinter dem Arbeitstisch und ein ganzheitliches Kühlkonzept sorgt für eine sehr hohe thermische Langzeitgenauigkeit.

Die DMF Fahrständermaschinen von DMG MORI stehen seit je her für ein Maximum an Flexibilität. So war der Arbeitsraum der Maschine auch bei der jüngsten Neuentwicklung ein wichtiger Punkt. „Wir konnten den Arbeitsraum der DMF 300|8 im Vergleich zum Vorgängermodell noch einmal um 60 Prozent vergrößern“, erklärt Fabian Suckert, Geschäftsführer DECKEL MAHO Seebach. Dazu trage auch der innovative Werkzeugwechsel des neuen Maschinenkonzepts bei. „Dieser erfolgt hinter dem Arbeitstisch – schnell, kollisionsfrei und prozesssicher. Dadurch lässt sich die komplette Aufspannfläche nutzen.“ Darüber hinaus sei eine Bestückung mit 400 mm langen Werkzeugen möglich – ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Maschinenklasse.

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Die konstant auskragende Y-Achse gewährleistet über den gesamten Verfahrweg eine gleichbleibende Steifigkeit der Maschine.

Auch das Optionsportfolio der DMF 300|8 bietet Anwendern ein Höchstmaß an Flexibilität. Die Maschine kann wahlweise mit einem integrierten Rundtisch, mit zwei integrierten Rundtischen oder mit einem Aufsatztisch als A-Achse ausgestattet werden. Damit ist der Flexibilität in Sachen Arbeitstischen kaum eine Grenze gesetzt. Durch die optionale Trennwand werden zwei separate Arbeitsräume geschaffen, die unabhängig voneinander hauptzeitparallel gerüstet werden können. Mit der Weltpremiere der DMF 300|8 präsentiert DMG MORI zudem ein weiteres Novum in der DMF-Baureihe: Der modulare Baukasten wird durch einen FD-Rundtisch für anspruchsvolle und effiziente Fräs-Dreh-Operationen ergänzt. Dieser ist auch für die DMF 200|8 verfügbar – genauso wie die optionale A-Achse, die sich unter anderem für die Bearbeitung großer Wellen perfekt eignet.

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Mit einem 3.300 mm langer Tisch bietet die DMF 300|8 Anwendern maximale Flexibilität auch in der Bearbeitung von langen Werkstücken.

Höchste Präzisionsbearbeitung für geringste Bauteiltoleranzen

Das stabile Maschinenkonzept der Fahrständermaschinen von DMG MORI findet sich selbstverständlich auch in der DMF 300|8 wieder. Die konstant auskragende Y-Achse gewährleistet über den gesamten Verfahrweg eine gleichbleibende Steifigkeit der Maschine. Somit lässt sich unabhängig jeglicher Spindelposition im Arbeitsraum die maximale Spindelleistung abrufen, ohne dass die Maschine aufschwingt. Umfangreiche Kühlmaßnahmen im Standard gewährleisten eine hohe thermische Langzeitgenauigkeit mit geringsten Toleranzen, während direkt angetriebene Kugelgewindetriebe in der Y- und Z-Achse für beste Oberflächengüten sorgen. Die DMF 300|8 verfährt in der Grundkonfiguration mit Eilgängen von bis zu 50 m/min. Mit dem optionalen Linearantrieb in der X-Achse erreicht sie bis zu 80 m/min, so dass sie jederzeit eine dynamische und hochproduktive Zerspanung gewährleistet. Zum umfangreichen modularen Baukasten gehören darüber hinaus unterschiedlichste speedMASTER Spindeln mit den bereits bekannten 36 Monaten Gewährleistung, unabhängig von der Laufleistung.

Automatisiert und digitalisiert

Steuerungsseitig ist die DMF 300|8 im Standard mit CELOS und Siemens ausgestattet. Heidenhain ist optional verfügbar. Fabian Suckert verweist auf die zukunftsorientierte Ausrichtung der Fahrständermaschine: „Wie alle Maschinen von DMG MORI lässt sich auch die DMF 300|8 mühelos in digitale Infrastrukturen einbinden. Außerdem sind unsere Kunden in der Lage, ihre Produktivität durch speziell für die DMF ausgerichtete, exklusive DMG MORI Technologiezyklen zu steigern.“ So lassen sich beispielsweise mit Hilfe des neuen Technologiezyklus angularTOOL frei schwenkbare Winkelköpfe problemlos programmieren. „Eine langfristig wettbewerbsfähige Produktion ermöglicht die DMF 300|8 außerdem dank ihrer Schnittstelle für die automatisierte Fertigung.“


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