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10.01.2024|Wehl & Partner Muster + Prototypen GmbH 

PH Cell TWIN im Doppelpack

Erste Werkstücke für Kunden aus dem Automobilbau und der Medizintechnik hat die Wehl & Partner Muster + Prototypen GmbH bereits 1994 hergestellt – damals noch in einer Garage und mithilfe des heimischen Backofens zum Aushärten von Formen. 

Heute operiert das Unternehmen mit seinen 80 Angestellten an einem hochmodernen Standort in Zimmern ob Rottweil sowie an einem weiteren Standort in Spanien. Hinzu kommt ein Tochterunternehmen in Salach. Das technologische Leistungsspektrum von Wehl & Partner reicht von der konventionellen Zerspanung über die additive Fertigung bis hin zum Spritzguss. Damit ausschließlich perfekte Muster und Prototypen ausgeliefert werden, vertraut das Unternehmen auf innovative Fertigungslösungen von DMG MORI. 24 Modelle des Werkzeugmaschinenherstellers zählt die Produktion, darunter zahlreiche, zum Teil automatisierte 5-Achs-Simultanbearbeitungszentren. Dazu gehören auch die beiden jüngsten Investitionen. Wehl & Partner hat jeweils zwei DMU 75 monoBLOCK und zwei DMU 50 3rd Generation über je ein PH Cell Twin von DMG MORI automatisiert.

Wehl & Partner Muster + Prototypen GmbH
Alexander Wehl mit Bruder Robert Wehl (re.), Geschäftsführende Gesellschafter Wehl & Partner Muster + Prototypen GmbH

„Mit den zwei PH Cell Twins konnten wir die Produktionskapazitäten von vier Maschinen um zusätzliche mannlose Schichten nachts und am Wochenende erweitern – dank des geringen Platzbedarfs von 12,9 m2 ohne neue Baumaßnahmen.“

Von der Idee bis zur Serienreife 

„Kunden unter anderem aus dem Automobilbau, der Elektroindustrie und dem Aerospace-Sektor haben eine Idee und wir verwirklichen diese Idee bis zur Serienreife“, fasst Robert Wehl, Geschäftsführer Wehl & Partner, das Leistungsangebot seines Unternehmens zusammen. Gemeinsam mit seinem Bruder Alexander Wehl leitet er das Unternehmen in zweiter Generation. Er fügt hinzu: „Die Herausforderung besteht darin, dass wir praktisch mit dem ersten Schuss seriennahe Teile produzieren, um die kurzen Lieferzeiten einhalten zu können.“ Für gewöhnlich bekommt Wehl & Partner zunächst 3D-Daten, die auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden. Dann werden erste Fräsmuster erstellt, um daraufhin Werkzeuge für den Spritzguss zu entwickeln.

Die Präzision der Werkstücke ist eine der wichtigsten Anforderungen im Tagesgeschäft von Wehl & Partner. „Deshalb haben hochgenaue Bearbeitungszentren bei uns seit vielen Jahren einen hohen Stellenwert“, verweist Robert Wehl auf den von DMG MORI dominierten Maschinenpark. Dieser umfasst mehrere DMU eVo linear Universalmaschinen, CMX 1100 V- und M1-Vertikalbearbeitungszentren und Drehzentren wie die CTX beta 800 linear und CLX 350. „Mit der Zuverlässigkeit der DMG MORI-Modelle haben wir über alle Bearbeitungstechnologien hinweg gute Erfahrungen gemacht.“ Einen weiteren Grund für die langjährige und intensive Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenhersteller nennt Alexander Wehl: „Das Produktspektrum ist so groß, dass wir immer ein passendes Angebot finden. So nutzen wir in der additiven Fertigung eine LASERTEC 30 SLM. Aber vor allem das ganzheitliche Automationsportfolio ist für uns seit längerer Zeit ausschlaggebend.“

5-Achs-Simultanbearbeitung für ein breites Bauteilspektrum 

Den hohen Stellenwert von Automationslösungen zeigt auch die jüngste Anschaffung bei Wehl & Partner. „Um unsere Kapazitäten zu steigern, haben wir 2022 vier neue 5-Achs-Bearbeitungszentren gekauft und diese in zwei Zellen automatisiert“, begründet Alexander Wehl den Kauf. Die Wahl fiel pro Zelle auf zwei DMU 75 monoBLOCK 2nd Generation bzw. zwei DMU 50 3rd Generation, die DMG MORI jeweils über ein PH Cell Twin automatisiert hat. Wehl & Partner arbeitet bereits seit 2018 mit einer DMU 75 monoBLOCK der vorigen Baureihe. Für Robert Wehl Grund genug, erneut dieses Modell zu installieren: „Auch die neue Generation ist für uns eine optimale Maschine, weil ihr Arbeitsraum für unser Bauteilspektrum ideal ist. Aufgrund ihrer Stabilität erfüllt sie außerdem unsere hohen Genauigkeitsanforderungen von bis zu 4 μm.“ Die DMU 50 3rd Generation sei eine ideale Ergänzung, um Kapazitäten im Bereich kleinerer Werkstücke aufzufangen. Im Fall der beiden DMU 75 monoBLOCK 2nd Generation verfügt das PH Cell Twin über 18 Palettenplätze mit einer Größe von 500 × 500 mm. Das PH Cell Twin für die beiden DMU 50 3rd Generation bietet Platz für 30 Paletten mit 320 × 320 mm. „Mit diesen Kapazitäten können wir die zwei Automationslösungen sehr flexibel bestücken. Das ist bei der Vielzahl an wechselnden Aufträgen in der Muster- und Prototypenfertigung ideal“, findet Robert Wehl. Sein Bruder ergänzt: „Vor allem haben wir damit unsere Produktionskapazitäten in mannlosen Schichten nachts und am Wochenende sinnvoll ausgeweitet.“

PH Cell Twin: bis zu 30 Paletten auf 12,9 m2

Angesichts knapp bemessener Produktionsflächen überzeugt das PH Cell Twin auch durch seine kompakte Bauweise. Alexander Wehl dazu: „Wir sind natürlich an Fertigungslösungen interessiert, die unsere Produktivität erhöhen, ohne dass wir zusätzliche Flächen schaffen müssen.“ Das habe mit den beiden PH Cell Twin gut funktioniert. „Die knapp 13 m2 für jedes PH Cell Twin sind optimal. So konnten wir die vorhandenen Maschinen etwas enger zusammenstellen und so ausreichend Platz für die beiden neuen Fertigungszellen gewinnen.“

Vertrauensvolle Kooperation mit DMG MORI 

Regelmäßige Investitionen in Fertigungslösungen von DMG MORI belegen bei Wehl & Partner die Zufriedenheit mit der fortschrittlichen CNC-Technologie. Gleiches gelte laut Alexander Wehl für die gute Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenhersteller: „Von der Maschinenauswahl über die Konzeption der Automationslösungen bis hin zum Service bekommen wir immer wieder erstklassige Beratung und Unterstützung“, so Robert Wehl. „Diese vertrauensvolle Kooperation werden wir in Zukunft weiterpflegen – auch um mit modernen Fertigungstechnologien nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Wehl & Partner
Muster + Prototypen GmbH

Römerallee 12
78658 Zimmern/Rottweil
Germany
www.wehl-partner.de


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