Christian Gundelach
Head of Teachware
christian.gundelach@dmgmori.com
Mit dem TNC-Programmierplatz können NC-Programme auf einem PC genauso wie an der Maschine erstellt werden. Der Arbeitsplatz unterstützt nahezu alle Funktionen und ermöglicht eine optimale Vorbereitung und Überprüfung neuer Werkstücke. Darüber hinaus bietet der Programmierplatz auch ein ideales Umfeld für das Training an. Optional kann für die TNC7 ein Digitaler Zwilling eingebunden werden.
NC-Programme können mit der HEIDENHAIN Software auf einem PC erstellt, getestet und optimiert werden. Jedes Menü und jede Taste entspricht der realen Maschinenanordnung. Programme können im HEIDENHAIN-Klartext-Dialog, DIN/ISO oder mit grafischer Unterstützung und den bewährten TNC-Funktionen erstellt werden. Konturen können aus standardisierten CAD-Formaten (DXF, STEP, IGES) übernommen werden. Extern erstellte Programme, beispielsweise über CAM-Systeme, können geprüft und ggf. angepasst werden. Optional kann der Programmierplatz (TNC7) mit einem Digitalen Zwilling ausgestattet werden.
Für die Werkstattprogrammierung können NC-Programme wie an der echten Maschine erstellt, getestet und simuliert werden. Das erstellte Projekt inkl. Programm, Werkzeug- und Nullpunktinformationen kann über Netzwerk oder Datenträger an die Maschine übertragen werden. Der optionale digitale Zwilling für die TNC7 zeigt Kollisionen im Arbeitsraum an und überprüft den gesamten Verfahrbereich der Maschine.
DMG MORI erstellt zusammen mit Heidenhain auf Wunsch den Digitalen Zwilling der kundenindividuellen Maschinen und unterstützt bei den Dienstleistungen für Schulung und Installation. Die Dauer ist abhängig von der Anzahl der zu installierenden Arbeitsplätze und dem Schulungsbedarf. Das Dienstleitungspaket wird in Absprache individuell festgelegt und kann online oder auch als Präsenz durchgeführt werden.
Der Digitale Zwilling ist ein wirklichkeitsgetreues Abbild der Maschine auf einem Programmierplatz. Damit stehen tatsächliche Kinematik, Parameter und Funktionen der Maschine am PC zur Verfügung. Das schützt vor Kollisionen, spart Einrichtezeiten und steigert die Effizient. DMG MORI passt dafür das 3D-Modell und die Steuerungsdaten der Maschine an und implementiert es in den Programmierplatz.
Ja, für Schulen stehen Klassenraumversionen zur Verfügung
In der Arbeitsvorbereitung, Werkstatt, Ausbildung, Berufsschule, Handwerkskammern und Universitäten
CNC-Werkstattprogrammierer, CAM-Programmierer, Ausbilder und Schüler
Betriebssystem Windows 10/11*(64-Bit), Prozessor mit Virtualisierungsunterstützung. Der Befehlssatz VT-x oder AMD-V muss zur Verfügung stehen. Arbeitsspeicher Minimum 8 GB RAM (3 GB RAM pro gestartetem Programmierplatz) TNC7: Minimum 16 GB RAM (6 GB RAM pro gestartetem Programmierplatz) Grafikkarte Für grafikintensive Anwendungen wird der Einsatz einer dezidierten Grafikkarte empfohlen. Festplatte Mindestens 10 GByte freier Speicherplatz pro Programmierplatz Auflösung 1920x1080 Pixel- Schnittstellen USB-Schnittstelle (notwendig für das Software-Freigabemodul), LAN-Schnittstelle (notwendig für die Netzwerklizenz)
Ja, die Lizenz kann generell als Floating über einen Server genutzt werden. Ein Dongel muss verwendet werden.
Alle DMG MORI Maschinen mit der HEIDENHAIN TNC640 oder TNC7. Die Option „Digitaler Zwilling“ steht nur für die TNC7 zur Verfügung.
Christian Gundelach
Head of Teachware
christian.gundelach@dmgmori.com