14.02.2021|DMG MORI SAILING TEAM

In 94 Tagen um den Globus: Kojiro Shiraishi ist der erste Asiate, der die Vendée Globe gemeistert hat

Die Idee der Vendée Globe ist simpel und raubt doch den Atem: In einer hochgerüsteten Segelyacht allein um die Welt. Am 8. November 2020 starteten 33 Skipper zur 9. Auflage der Regatta in Les Sables d‘Olonne in der namensgebenden Region Vendée im Süden Frankreichs. Einer der erfolgreichen Rückkehrer: Kojiro Shiraishi mit seiner DMG MORI Global One, der Hightech-Yacht des DMG MORI Sailing Teams. Damit beendet er als erster Asiate die prestigeträchtige Regatta.

Vendée Globe
Kojiro überquert am 11.Feburar die Zieldurchfahrt und feiert den Moment gebührend mit Leuchtraketen.

Nach 94 Tagen erreichte Kojiro Shiraishi mit seiner DMG MORI Global One am 11. Februar 2021 den Start- und Zielhafen der Vendée Globe in Les Sables d’Olonne; nur gut zwei Wochen nach dem Sieger und als Held, wie alle anderen Skipper, die diesen Everest der Meere erfolgreich bezwungen haben. Noch nie lag bei diesem Event das Feld so nah zusammen wie in diesem Jahr. Selten war das Finish so dramatisch. Bis zuletzt lieferten sich viele der Teilnehmer ein Kopf-an-Kopf-Rennen und überquerten nur kurz nacheinander die Ziellinie.

Die Yacht des DMG MORI Sailing Teams war in nur 9 Monaten eigens für die Vendée Globe entwickelt und gebaut worden. Kojiro hatte bereits 2016 als erster Japaner an der Regatta teilgenommen, musste aber aufgrund eines Mastbruchs die Weltumsegelung vorzeitig beenden. Dieses Mal konnte er sich seinen Traum erfüllen und bezwang die härteste Regatta der Welt. Ständige Begleiter dabei: Stürme, Flauten, insgesamt schwieriges Wetter und immer wieder kleinere und größere Reparaturen. Die Vendée Globe machte es ihm nicht leicht und brachte auch das DMG MORI Shore-Team im Hafen von Les Sables d’Olonne ein ums andere Mal an die Grenze. Die diesjährige Vendée Globe zeigte damit einmal mehr ihre ganze Faszination und Dramatik.


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