Responsibility im Einkauf

Mit zahlreichen Projekten und Initiativen zeigen wir, wie wir unternehmerische Verantwortung leben. Nachhaltig und ganzheitlich: Von unseren Produkten und Gebäuden über Lieferanten bis hin zu unseren Kunden und Mitarbeitern.

Nachhaltigkeit ist Pflicht. Das gilt bei DMG MORI selbstverständlich auch für den Einkauf. Die weltweite Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards ist daher Grundvoraussetzung für die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten!

Timo Rickermann, Chief Purchasing Officer

Unsere Erwartungen an Lieferanten und Partner

Unser Partner- und Lieferantenmanagement sieht vor, dass die Partner der Selbstverpflichtung von DMG MORI mit Blick auf Nachhaltigkeit folgen.

Wir erwarten von unseren Lieferanten:

  • Verbindliche Zustimmung zur Einhaltung unserer ethischen und prinzipiellen Anforderungen vor einer Zusammenarbeit
  • Einhaltung unserer Grundsätze
  • Weitergabe der Anforderungen in der Lieferkette

Mit unserem weiterentwickelten Managementansatz praktizieren wir Responsibility digital und kooperativ.

Die Überprüfung von möglichen Risikofaktoren umfasst neben Qualität insbesondere Umweltstandards und soziale Vorgaben, wie z.B. Energiemanagement oder Arbeitssicherheit und Gesundheit, aber auch Compliance-Themen wie Korruptionsbekämpfung und Kartellrecht. Die Angaben unserer Lieferanten werden mittels eines einfach gehaltenen digitalen Fragebogens erfasst und in einer Qualifizierungsmatrix bewertet. Werden die Anforderungen erfüllt, erhöht dies die Vergabechancen bei Ausschreibungen auf unserer SAP Ariba Plattform. Dazu gehört auch,

  • die Einhaltung des Verhaltenskodex,
  • des Mindestlohngesetzes sowie die
  • Datenschutzgrundverordnung zu bestätigen.

Erst wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann es zu einer Geschäftsanbahnung kommen.  Der Lieferant profitiert dabei von den folgenden Vorteilen:

  • vordefinierte Lieferantenfragebögen
  • Einhaltung internationaler Normen
  • in mehreren Sprachen verfügbar und nutzerfreundlich
  • kostenlos für den Lieferanten


Während der Partnerschaft greifen wir zur Risikoeinschätzung ein Frühwarnsystem zurück. Das System liefert zeitnahe Information zu Risiken rund um Bonität, Liefer- und Qualitätsperformance sowie Nachhaltigkeit. Außerdem weist es auf Verletzungen von Arbeitspraktiken und Menschenrechten oder auf Umweltrisiken hin:

  • Verantwortliche werden proaktiv bei Risikoeintritt in der Lieferkette oder bei einzelnen Lieferanten benachrichtigt

  • monatliche Kontrolle der TOP 100 Lieferanten (80% Anteil am gesamten Einkaufsvolumen)

Das Frühwarnsystem ermöglicht anhand von Reports eine qualifizierte Risikobewertung. Der entsprechende Gesamt-Score je Risikokriterium ist dabei ausschlaggebend und dient als Basis für die Lieferantengespräche. Ziel ist es, die Anzahl der risikobehafteten Lieferanten zu reduzieren. Die Ergebnisse der Risikobewertung fließen regelmäßig sowohl ins monatliche Einkaufsreporting ein als auch in die übergeordnete Lieferantenbewertung.

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