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DMG MORI Sailing Team

Lernen Sie das DMG MORI Sailing Team kennen

Sailing Team

Kojiro Shiraishi
Charles Euverte
Corentine Lemonnier-Le Tuaud
Shota Kanda​​​​​​​
Simon Suzuki
Benoît Mariette
Thierry Duprey du Vorsent
Benjamin Ferron
Léo Gonin
Antonio Herrera

IMOCA 60 Skipper: Kojiro Shiraishi

Kojiro Shiraishi
Kojiro Shiraishi

Kojiro wäre vielleicht Profigolfer, Baseballspieler oder Astronaut geworden – wenn er nicht von Yukoh Tada und dessen Abenteuern gehört hätte. Tada war der erste Japaner, der eine Hochseeregatta gewann. Der damals 17-jährige Kojiro aus der Küstenstadt Kamakura setzte alles daran, den erfahrenen Skipper persönlich kennen zu lernen. Mit Erfolg. Als Mentor hat Yukoh Tada danach maßgeblich dazu beigetragen, dass Kojiro sich ebenfalls mit Herz und Seele dem Segeln verschrieb – mit 26 Jahren schließlich allein um den Globus navigierte und 2016 als erster Asiate an der Vendée Globe teilnahm und 2021 als erster Asiate das Ziel der Vendée Globe erreicht hat.

Um sich physisch und mental auf eine Regatta vorzubereiten, praktiziert Kojiro die japanische Budo-Disziplin namens Iaido – die Kunst des Schwertziehens – und meditiert regelmäßig. Auch die gemeinsame Zeit im Team-Haus in Lorient ist für ihn ein wichtiger Teil der Vorbereitung. Nicht zuletzt aufgrund der Kochküste seines PR-Managers Shota. 

Niemals aufgeben und immer eine eigene Geschichte schreiben.

Kojiro Shiraishi

Team-Manager und Technische Leiter: Charles Euverte 

Charles Euverte
Charles Euverte

Als Kind genoss Charles das Segeln mit seinen Eltern. Später legte der heutige Team Manager des DMG MORI Sailing Teams die Hand selbst ans Steuer – und belegte vordere Plätze bei unterschiedlichen Regatten. Seit der Vendée Globe 2016 unterstützt er nun Kojiro. Mit der Entscheidung von DMG MORI, ein eigenes Segelteam zu gründen, war er gleich mit an Bord. Seine Aufgabe: er trägt Sorge, dass Skipper und das DMG MORI Sailing Team ihre Ziele erreichen. 

So begleitete Charles als Technischer Manager des Projekts eng die Konstruktion und den Bau der „DMG MORI Global One“. Sein Alltag als Team Manager wiederum besteht darin, auch im größten Stress einen kühlen Kopf zu bewahren. Das liegt dem segelbegeisterten Pragmatiker Charles Euverte. Für ihn ist jede Regatta ein Abenteuer, das es gemeinsam als Team zu bestehen gilt. Denn „Global One“ bedeutet in seinen Augen nichts anderes – ein Team, eine Mannschaft, ein Ziel.  

Der Teamgeist, den wir über die vergangenen Jahre aufgebaut haben, macht uns zu einer starken Einheit. An Land und auf See.

Charles Euverte

Operational Manager: Corentine Lemonnier-Le Tuaud 

Corentine Lemonnier-Le Tuaud
Corentine Lemonnier-Le Tuaud

Corentine ist ein echtes Kind der Bretagne, das schon immer eine tiefe Verbindung zum Segeln hatte. Mit ihrer umfassenden Berufserfahrung in der Segelbranche war sie unter anderem an der Organisation des Krys Ocean Race 2012 beteiligt, einer transatlantischen Regatta auf MOD70s von New York nach Brest. 

Seit 2020 ist sie Mitglied des DMG MORI Sailing Teams. Als echtes Organisationstalent behält Corentine, Hand in Hand mit dem Team Manager, den Überblick: sei es bei der Eventorganisation oder beim täglichen Projektmanagement rund um das Team und die IMOCA. Was sie am Segeln fasziniert, ist die leidenschaftliche Begeisterung aller Beteiligten. Kein Tag im Segelleben ist wie der andere und sie versucht immer, das Beste daraus zu machen – mit viel Engagement und stets aufgeschlossen.

Im Segelsport zu arbeiten, heißt mit vollem Elan und Commitment bei der Sache zu sein.

Corentine Lemonnier-Le Tuaud

PR-Manager: Shota Kanda 

Shota Kanda
Shota Kanda

Vor wenigen Jahren ist Shota zum ersten Mal gesegelt – und zwar gleich auf der gewaltigen und rassigen IMOCA 60 von Kojiro. Für den in Chamonix geborenen Japaner ein tief beeindruckendes Erlebnis. Und eine Erfahrung mit Folgen: Seit 2016 arbeitet er für den Skipper als PR-Manager und Übersetzer. Während den Regatten wird Shota Kanda zu einem entscheidenden Bindeglied zwischen Land und weitem Meer: Über ihn läuft die Kommunikation, wenn Skipper Kojiro und die Crew an Land sich via Satellitenfunk austauschen. 

Was Shota antreibt, ist nicht nur die Passion fürs Segeln. Sein Herz schlägt vor allem für den Golfsport, denn hier war er selbst als Profi aktiv. Umso besser kann er einschätzen, wie uneingeschränkt Kojiros Hingabe zum Segeln ist. Auch bewundert er den Mut aller Skipper, hat großen Respekt davor, wie diese mit den Unwägbarkeiten während eines Rennens umgehen. Als Kojiros PR-Manager möchte Shota vor allem eines kommunizieren: die unglaubliche Faszination eines Hochseerennens und die Entschlossenheit der Skipper.  

Die Skipper beweisen grenzenlosen Mut auf hoher See.

Shota Kanda

Assistant & Translations: Simon Suzuki 

Simon Suzuki
Simon Suzuki

Simon segelte schon mit seinem Vater in Japan und kann sich nach seiner aktiven Zeit in der japanischen Jugendmannschaft gut in Kojiros Lage hineinversetzen. Durch einen ehemaligen Teamkollegen seiner Jugendmannschaft kam Simon vor drei Jahren ins Team von Kojiro. Seither begleitet er ihn und unterstützt das DMG MORI Sailing Team.

Als Assistent übernimmt Simon die administrativen Aufgaben des Tagesgeschäfts. Mit seinem Sprachtalent – sein Repertoire umfasst Japanisch, Französisch und Englisch – ist er ein unverzichtbares Bindeglied im Segelalltag. Simon schätzt die internationale und multikulturelle Zusammensetzung des DMG MORI Sailing Teams sehr.

 Die geballte Kraft der Natur erleben.

Simon Suzuki

Technical Director: Benoît Mariette

Benoît Mariette
Benoît Mariette

Als technischer Leiter im Team ist Benoît im Wesentlichen für die Optimierung des Bootes und seiner Leistung zuständig. Dafür arbeitet er eng mit Segelmachern, Wetterexperten sowie Datenanalysten zusammen, um die beste Lösung an Bord zu finden. Auch segelt er auf der IMOCA während Trainings und wertet die Daten im Nachhinein aus. Bei all diesen Aspekten stellt Benoît immer die Bedürfnisse des Skippers in den Vordergrund – für ihn geht es darum, ein absolut wettbewerbsfähiges Boot für Kojiro zu schaffen.

Sport und Natur werden auch im Privaten bei ihm großgeschrieben: außerhalb der Segelsaison verbringt er viel Zeit in den Alpen mit Klettern und Hochtouren.

Segelprojekte sind einzigartige Abenteuer, ohne die ich nicht leben kann.

Benoît Mariette

IMOCA 60 Boat Captain: Thierry Duprey du Vorsent

Thierry Duprey du Vorsent
Thierry Duprey du Vorsent

Thierry ist seit 2022 der Boat Captain der IMOCA 60. Der erfahrene Segler meisterte schon so manche brenzlige Situation auf den Ozeanen. Er nahm unter anderem an der Rhoute du Rhum teil und ging im Team von Banque Populaire an der Trophée Jules Verne an den Start.

Eine IMOCA 60 hoch anspruchsvoll und empfindlich. Umso wichtiger ist es für Thierry als Team zusammenzuarbeiten und die Fähigkeiten eines jeden Einzelnen richtig einzusetzen. "Global One" bedeutet für ihn deshalb unterschiedliche kulturelle Hintergründe und vielseitige Berufserfahrung zusammenzubringen und Wissen zwischen älteren und jüngeren Teammitgliedern zu teilen.

Ein Wettkampf wie die Vendée Globe erfordert einen starken Willen und Teamgeist.

Thierry Duprey du Vorsent

Bootsbauer & Technische Logistik: Benjamin Ferron  

Benjamin Ferron
Benjamin Ferron

Benjamin ist Bootsbauer und für die technische Logistik zuständig. Er fertigt Karbonteile für die Yacht an, bessert aus und optimiert die Teile. Außerdem organisiert er die Bootshalle in „La Base“, Lorient – sozusagen den Rennstall der „DMG MORI Global One“. Eine Yacht, die Rennen wie die Vendée Globe bestehen soll, muss in seinen Augen besonders eines sein: zuverlässig. Deshalb ist sein Ziel, die IMOCA 60 für Kojiro so sicher und ergonomisch wie möglich zu machen.  

Bei der Vendée Globe 2016 lernte er den Skipper kennen, kurze Zeit später war Benjamin Teil des Teams. Für ihn ist die Zeit im DMG MORI Sailing Team mehr als ein Job: das Team ist eine zweite Familie, in der verschiedenste Nationalitäten und Charaktere zusammenkommen. Gemeinsam stellt man sich dem Abenteuer Segeln. Mit dem Bonus, an Orte und Plätze zu gelangen, die nicht viele zu sehen bekommen. 

Segeln heißt Abenteuer. An Plätze zu gelangen, die nicht viele Menschen zu sehen bekommen.

Benjamin Ferron

Bootsbauer & Komposit: Léo Gonin  

Léo Gonin
Léo Gonin

Léo ist Bootsbauer und für die Kompositbauteile der Yacht zuständig – bereits mit 8 Jahren wusste, er dass es sein Traumjob ist. Ihn fasziniert am Segeln die Symbiose der Elemente Wind und Wasser: im Kern geht es immer darum, die Kräfte der Natur bestmöglich zu nutzen. Dafür tüftelt er immer an neuen Lösungen, wenn er Karbonteile entwirft.  

Kojiro lernte er bei der Vendée Globe 2016-2017 kennen. Léo war an Bord eines Zuschauerboots, als der Startschuss für die Regatta fiel. Er sah den japanischen Skipper aus der Nähe, bevor dieser zu seinem Abenteuer auf den Ozeanen aufbrach. Ein emotionaler Moment. Von einem Freund erfuhr Léo später von einer offenen Stelle im Team und bewarb sich sofort. Während Kojiro bei einer Regatta über die Meere rauscht, trägt Léo einen Talisman: ein Armband aus Dyneema-Seil, wie es sich auch auf der Yacht finden lässt – er nimmt es erst wieder ab, wenn Kojiro zurückgekehrt ist.  

Unser Ziel: die Kräfte der Natur bestmöglich zu nutzen.

Léo Gonin

Rigger: Antonio Herrera

Antonio Herrera
Antonio Herrera

Antonio ist der Rigger im Team. Der gebürtige Italiener lebte lange Zeit in Argentinien, bevor er 2022 zum DMG MORI Sailing Team stieß. Mit 13 Jahren segelte er zum ersten Mal auf einer Optimisten-Jolle. Seitdem schätzt er besonders das Gefühl, mit der Natur verbunden zu sein. Die Leidenschaft für den Segelsport treibt ihn an.

Klettern ist seine Passion neben dem Segeln – am liebsten an Orten, die man nur mit dem Boot erreichen kann.

Am Segeln fasziniert mich die Naturverbundenheit und die Leidenschaft.

Antonio Herrera

Sailing Academy

Laure Galley
Federico Sampei
Hajime Kokumai
Alexandre Demange

Skipper Trainee: Laure Galley

Laure Galley
Laure Galley

Die Französin verbindet eine lange Leidenschaft mit dem Segeln. Nach Abschluss ihres Ingenieurstudiums in Maschinenbau und Design an der Technischen Universität Belfort-Montbéliard arbeitete Laure als Bootsbauingenieurin. Sie bringt ein starkes technisches Know-how in das Team ein. Laure ist ein Teamplayer mit viel Enthusiasmus für Innovation, modernste Technologie und Bootsbau im Leistungssegelsport. Sie hat sowohl im Inshore- als auch im Offshore-Segeln Erfahrung. Als Skipper Trainee hat sie die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Die Technologie spielt eine wesentliche Rolle bei den immer schnelleren Booten. Der Sport entwickelt sich rasant, und ich bin begeistert, daran teilzuhaben.

Laure Galley

Rigger & Trainingspartner: Federico Sampei 

Federico Sampei
Federico Sampei

Federico ist seit der Gründung des DMG MORI Sailing Team im Jahr 2018 dabei. Im Team kümmert sich der junge japanische Segler um alle Aspekte an Bord der IMOCA 60, mit Ausnahme der Elektronik. Er war auch Kojiros Trainingspartner auf dem Wasser in Vorbereitung auf die Vendée Globe 2020.

Federico segelte zum ersten Mal auf einer Yacht, als er für den 35. America's Cup im japanischen Softbank-Team testsegelte. Seitdem ist das Segeln ein Teil seines Lebens geworden. Als Skipper-Trainee kommt er seinem Traum, die Welt zu umsegeln, einen Schritt näher.

Global ONE steht dafür, gemeinsam ein großes Ziel zu erreichen.

Federico Sampei

Co-Skipper Trainee: Hajime Kokumai

Hajime Kokumai
Hajime Kokumai

Hajime vertrat Japan von 2018 bis 2020 als Mitglied der japanischen Segel-Nationalmannschaft in der olympischen Klasse "Finn". Zuvor studierte er Internationale Kultur- und Sportwissenschaften an der Hosei-Universität in Tokio. Seit Juni 2021 arbeitet er für das DMG MORI Sailing Team und hat die IMOCA 60 während der Japan-Tour begleitet. Eine schnelle Auffassungsgabe, Affinität für Technik und seine Erfahrung aus der Olympia-Kampagne in Tokio 2020 zeichnen ihn aus. Hajime ist Co-Skipper und arbeitet auch eng mit dem technischen Team zusammen.

Man kann die Natur nicht kontrollieren, aber man kann seinen eigenen Weg finden.

Hajime Kokumai

Co-Skipper Trainee: Alexandre Demange

Alexandre Demange
Alexandre Demange

Alexandre hat einen Master-Abschluss in Ingenieurwesen am EIGSI in La Rochelle. Es war schon immer sein Ziel, im Bereich der Hochseeregatten zu arbeiten. Daher deckt seine Ausbildung ein breites Spektrum an Spezialisierungen ab: von mechanischem Design bis hin zu Elektronik und digitaler Simulation. Er verbindet gekonnt sein Ingenieurwissen mit seiner Leidenschaft für den Segelsport. Alexandre ist seit acht Jahren ein Spitzensportler mit französischen Meistertiteln (420er und 470er) und zahlreichen internationalen Podiumsplätzen. Er verstärkt das Team als Co-Skipper von Laure.

Segeln war schon immer meine Leidenschaft, ich fühle mich nie besser als auf einem Segelboot.

Alexandre Demange